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Wie entsteht eine Plexus-brachialis-Lähmung bei Kindern?

Plexus brachialis ist ein Nervengeflecht bzw. ein Armgeflecht, der im groben aus 5 Nervenwurzeln oder -Bündeln besteht (C5, C6, C7, C8 und Th1.) Das große C steht für cervikal aus dem lateinischen für Halswirbel.

Die Ziffern bezeichnen die Wirbelknorpelnummern, da diese eine wichtige Rolle bei der Verletzungshöhe und dementsprechenden Ausfallerscheinungen spielen. Daher unterscheidet man in eine obere (Erbsche Lähmung) und eine untere (Klumpsche Lähmung) Verletzung.

Die obere Plexusverletzung (Nervenwurzeln C5-C6) ist von der Häufigkeit an der erster Stelle und macht sich in einer Innenrotation der Schulter, Strecken des Ellenbogens sowie Drehungen des Unterarmes nach unten Beugen der Fingern und des Handgelenkes. Bei der unterer Plexusverletzung (Nervenwurzeln C7-C8 und Th1)besteht ein Ausfall der aktiven Beweglichkeit im Bereich der Hand und bei der Th1 (Brustwirbel) Atemstörungen.

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