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Krankheitsbild

Die häufigste Ursache einer traumatischen Armplexuslähmung stellt die Traktion des Nervengeflechts nach Verkehrsunfällen, häufig Motorradunfälle dar. Die Komplexität der Nervenverletzungen ist wegen der unterschiedlichen Verletzungsmechanismen und Läsionsflächen groß. Sie reichen von Nervenwurzelausrissen aus dem Rückenmark über Nervenwurzelabrisse in unterschiedlicher Anzahl bis hin zu Läsionen des peripheren Armplexusgeflechtes.

Das gesamte Ausmaß der Schädigungen ist mit modernen diagnostischen Möglichkeiten ( z. B. Kernspintomographie) nicht vollständig zu erfassen. Die neurologischen Untersuchungen zeigen kurz nach dem Trauma meist eine primär komplette Läsion des Armplexus mit Lähmung der Muskulatur und einhergehenden sensitiven Störungen.

Nach Wochen oder Monaten besteht die Möglichkeit, dass sich einige Nervenbahnen spontan erholen (die sogenannte Reinnervation.) Nach neuesten medizinisch/ diagnostischen Erkenntnissen ist es für den Betroffenen jedoch ratsam, bei weitreichenden Lähmungserscheinungen (Plegie) sofort neurochirurgische Zentren aufzusuchen, deren Adressen im Verzeichnis zu finden sind.

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