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Name:
Elvira (mail@dr-boschmann.de)
Datum:Mi 25 Jul 2007 22:35:06 CEST
Betreff:Kinder nerven-läsionen
 

Liebe Eltern, liebe Kinder

Ich freue mich, das die Arbeit des Vereins auf einer Homepage wiedergegeben werden kann.
Als ich den (Verein "Plexusparese)von 2 jahren gegründet habe, waren die von Pech verfolgte Vorhaben, das einzig greifbare gewesen. Jetzt glaube ich wider, das es alles nicht umsonst war.
Ich freue mich das jetzt alle Betroffene eine Anlaufadresse haben, wo die viele Fragen endlich beantwortet werden können, oder aber auch weitere Adressen erhalten.
Da ich selbst betroffene Mutter bin (mein Sohn Richard ist jetzt fast 6 Jahre alt und hat seit Geburt -Erbsche Lähmung des li Armes )weiß ich wie schwerig es ist auf einmal nicht zu wissen wie es weiter geht...!
Also,liebe Eltern,Angehörige und auch Krankengymnasten; ich lade Sie ein - jegliche Fragen zu stellen, wir werden versuchen diese mit Sorgfalt und gerecht zu beantworten.

mit Gruß Dr. med. Boschmann (allg. Chirurgie)

Gesendet: 23.02.2004 15:30 Uhr

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Name:
caro.69 (caro.69@freenet.de)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:07:51 CEST
Betreff:Plexusparese bei Kindern
 

Hallo Tanja,

ich wollte mich einmal nach Lea´s Fortschritten erkundigen. Du schreibst ja, es sind bereits welche erkennbar. Ich freue mich immer für jeden, bei dem - wenn auch nur kleine - Fortschritte erkennbar sind und man weiß, wofür man täglich die Therapie macht. Ich denke mal, ihr "turnt" sicherlich auch nach Voita.
Wir haben am Anfang auch noch gehofft, dass es vorwärts gehen wird.
Unsere Tochter kam am 25.07.04 mit einem Gewicht von 4.885 Gramm mit einer Plexusparese rechts nach schwerer Schulterdystokie zur Welt. Im Krankenhaus erhielten wir eigentlich gar keine Info, außer, dass wir jetzt 3 Monate, später hieß es dann 6 Monate, abwarten müssten. Nach anfänglichen Fortschritten (Außenrotation der Schulter, stärkeres Zufassen der Hand)ist seit Wochen kein Fortkommen mehr zu erkennen. Vor drei Wochen hat uns endlich der Ortopäde im SPZ Berlin-Friedrichshain "aufgeklärt". Seiner Ansicht nach handelt es sich um einen Totalausfall des Armes und Joeline wird eine Kandidatin für eine OP werden. Wer hat diesbezüglich Erfahren (wie lange dauert so eine OP ca., wie lange ist der anschließende Krankenhausaufenthalt, wie wird nach so einer OP krankengymnastisch therapiert, im welchen Zeitrahmen kann man mit ersten Fortschritten rechnen - wir wissen, dass das nur Anhaltspunkte sind und jeder Fall individuell liegt, aber irgendwie hofft man ja doch, das wenigstens ein halbwegs funktionierender Arm das Ergebnis ist. In unserem Fall kann alles nur noch besser werden)
Wir fragen uns, warum wir dann unsere Tochter mit Voita so drangsalieren müssen - auch wenn wir eigentlich wissen, dass es in diesem Fall der gleichmäßigen körperlichen Entwicklung dient. Wir warten jetzt sehnlichst darauf, dass der dritte Monat um ist und wir endlich zur genauen Diagnostik zur Neurologischen Klinik nach Aachen können, um endlich genaue Gewissheit zu bekommen.
Hier noch eine Frage, wofür nehmt ihr die homöopatischen Mittel Ruta D6 und Hypericum D6?
Wir erhalten für Joeline noch eine Sanio-sacrale Therapie. Ist eine Therapie zur Verarbeitung des Geburtstraumas und Lösung von Verspannungen usw. Nebenbei fangen wir jetzt mit Schwimmen an. In den ersten zwei Lebensjahren geht es um Wassergewöhnung und "geschwommen" wird ausschließlich in der Rückenlage. Wir machen dies,um Joeline und uns ein positives Erlebnis zu verschaffen. Außerdem wird der Arm im Wasser nicht so sehr beansprucht, gleichzeitig aber auch Muskelgruppen aktiviert und für die Körperhaltung ist das sicherlich auch nicht das Schlechteste.
Würde mich freuen,weitere Infos oder Behandlungsmöglichkeiten zu erhalten. (caro.69@freenet.de) Viele Grüße, Carola

Gesendet: 17.10.2004 12:34 Uhr

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Name:
gruni (frankgrunewald@lycos.de)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:09:46 CEST
Betreff:Kontakt zu Betroffenen, Strafanzeige oder Schlichtungsstelle
 

Hallo, leider hat unsere Tochter vor 3 Monaten eine geburtstraumatische Plexusläsion erlitten. Wir konnte schon einige betroffene Eltern kennenlernen und haben sehr davon profitiert. Doch für unseren weiteren Weg stellen sich noch sehr viele Fragen, für die wir gerne auf Eure Erfahrungen zurückgreifen möchten. Leider hat sich die Armfunktion noch nicht sehr erholt, insbesondere die Beugung geht noch garnicht, so dass wir an eine OP denken. Am meisten Erfahrung in Deutschland scheinen Dr. Bahm und Dr. Becken zu haben. Aber die arbeit offensichtlich nicht ( mehr ) zusammen, so dass wir uns für einen entscheiden müssen. Wer kann dazu Erfahrungen mitteilen?
Weiterhin stellt sich uns die Frage, ob die Lähmung Schicksal oder durch die Geburtshelfer verschuldet ist. Wir wollten uns an die Schlichtungsstelle wenden, allerdings hat man uns auch schon davon abgeraten und eher zu einer Strafanzeige geraten. Wer hat diesen Schritt schon getan und kann uns helfen?
Vielen Dank für Eure Antworten

Gesendet: 03.07.2005 21:56 Uhr

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Name:
Tanja (tm-nicolaisen@foni.net)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:25:12 CEST
Betreff:Erbsche Lähmung
 

Am 19.7.04 ist unsere Tochter Lea geboren worden. Sie wog bei der Geburt 5090 gramm. Für sie war die geburt schwierig. Sie ist mit der Schulter sehr schwer rausgekommen. Danach sagte man uns, sie bewegt den Linken Arm nicht, greift aber mit der Hand zu. Die erste Vermutung auf Schlüsselbeinbruch hat sich jedoch nicht bestätigt. Es ist die Erbsche Lähmung. Wir waren zuerst sehr geschockt über diese Nachricht und wußten auch gar nicht was es genau ist und wie es die Beweglichkeit beeinflusst. Der Arzt hat uns nur gesagt es ist auf jeden Fall ein bleibender Schaden am Arm.
Nachdem wir uns ein bisschen infomiert und mit einer Krankengymnastin gesprochen haben fingen wir an alles ein bisschen besser zu verstehen. Es ist unheimlich schwer Informationen darüber zu bekommen. Und es ist bei Lea auch erst möglich nach ca. drei Monaten genaueres über die schwere der Verletzung zu sagen. Das ist manchnal ganz schön schwer diese Ungewissheit. Sie macht aber bei der Krankengymnastik frotscheitte und das gibt uns dann wieder Hoffnung. Eine Elektrotherapie kennt und macht man wohl bei so kleinen Babys nicht. Und das Einbinden des Armes in irgend einer Weise wird wohl heute auch nicht mehr gemacht. Wir machen Krankengymnastik inzwischen noch ein Mal die Woche mit der Therapeutin, und dann mehrmals Täglich zuhause.Wir geben ihr auch homöopathische Mittel, Ruta D6 und Hypericum D6.
Ich bin Dankbar über jede Infromation oder Erfahrungen die jemand mit der Erbschen Lähmung gemacht hat, besonders bei so kleinen Kindern. Vielleicht weiß ja jemand auch wo man sich noch besser informieren kann oder was man vielleicht für ein Buch darüber lesen kann. Danke für euer Interesse! Tanja

Gesendet: 13.08.2004 14:45 Uhr

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Name:
Samia (@Uli_Stein@gmx.at)
Datum:Mo 01 Okt 2007 13:47:56 CEST
Betreff:Erfahrungen zum Thema Plexus Parese
 

Hallo liebe Eltern,

Ich ( 29 Jh ) habe einen 3,5 monate alten Sohn der leider eine Plexus Parese am rechten Arm hat. Er hat ein beachtliches Gewicht von 4,640 Kg . Und wie bei sovielen Leidensgenossen wurde es bei der Geburt sozusagen "versaut". Er blieb mit den Schultern stecken . Und es wurde am re. dermassend gezerrt das eine Plexus Parese entstand . Ausserdem hat meine Frauenärtzin sich im Geurtstermin um über 4. Wochen verrechnet. Woddurch er noch zusätzlich eine Fruchtwasservergiftung erleiden musste. Jetzt habe ich sozusagen noch wenig Erfahrung und würde mich gerne mit Eltern( besonders Raum Augsburg München) ausstauschen. Insbesondere würde mich interessieren ob ich Pflegegeld auch in seinem Alter schon bekomme, wie es mit einem Behindertenausweiss aussieht . Und wie hoch die Heilungschansen nach einer Op sind , welche Alternativen es zu diesem Krankheitsbild noch gibt.

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