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1


Name:
Steinmetz Isabella (sabella@steinmetz-merzig.de)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:27:33 CEST
Betreff:Erbsche Lähmung
 

Hallo Ihr Lieben
Hallo Lea,

Ich bin Isabella und lebe seit meiner Geburt vor 30 Jahren mit der Erbschen Lähmung. Infos sind sehr spärlich zu erhalten.
Ich kann aber Euch gegebenenfalls aus meinem Leben mit der Lähmung erzählen.
Tut Eurer Tochter den Gefallen und quält Sie nicht unnötig.
Macht Sie eher in der Seele stark. Sie profitiert eher daraus als von tausenden Krankengymnastikstunden und Massagen.

mfg
Steinmetz Isabella
isabella@steinmetz-merzig.de

Gesendet: 03.01.2005 18:35 Uhr

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2


Name:
lenasmamma (lenasmamma@lycos.de)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:29:27 CEST
Betreff:Erbsche Lähmung
 

Hallo.
Mein Name ist Silke.Meine Tochter Lena wurde am 05.08.01 geboren und leidet seit dem an der "Erbschen Lehmung".Sie hatte eine doppelte Nabelschnurumschlingung,wurde 2 mal reanimiert.Mir wurde aber gesagt, die Ursache läge darin, das ich Übergewichtig bin und bei der Geburt nicht "mitgeholfen" habe.Die Hebamme sagte Wörtlich - nachdem ich Lena erst kurz gesehen habe und sie in die Kinderklinik nach Fulda gebracht wurde - ich solle beim nächten Kind mehr helfen, ich hätte Lena fast umgebracht.Schlimm genug, das das passiert ist, da wurde mir noch einschlechtes Gewissen gemacht.Wie dem auch sei,seit diesem Tag turnen wir nach Vojta.Gott sei dank kann ich sagen, das es Lena spaß macht, es ist so in den Alltag mit eingeflossen, wie Zähneputzen und spielen.Mit 6 Montaen wurde sie operiert.die O.P. dauerte mit Vorbeireitung und allem drum und dran 9 std.anschließend musste sie 3 wochen in einem gipsbett liegen.Nur die Beinchen und den linken arm durfte sie eingeschränkt bewegen. Ihr wurde aus der rechten Wade Nerven entnommen und an der rechten Schulter wieder inplantiert.Lena konnte bis zu dem Zeitpunkt schon krabbeln, das musste sie leider neu erlernen,aber dank ihrem starken willen hat sie auch das schnell wieder hinbekommen.
Wir turnen nun seit dem ersten Tag nach Vojta,2 Tage/woche bei einer Physiotherapeutin und als sie ca 2,5 Jahre alt war, hörten wir von der Osteopatie.Das haben wir jetzt gut 8 Monate gemacht.Es hat sie auch ein gutes Stück weiter gebracht, nur war es eine Quelerei für Lena.wenn sie schon erkannt hat in welche Richtung wir fuhren wurde sie im Auto Hysterisch.
leider bezahlt dies die Kasse nicht und eine Sitzung (halbe std) kostet 27,- Euro und wir müssen 70 km hin und zurück dafür zurück legen, also machten wir jetzt erst ein mal Pause.
Mittlerweile ist es eigentlich so gut geworfen, das es anderen nicht mehr auffällt, nur, das sie ihren rechten Arm anders hält als den linken und die Dinge anders festhält wie es eigentlich sein soll. Sie hat ihren eigenen Weg gefunden, den Arm einzusetzen und wichtig ist, sie ist mit ihren fast 3,5 Jahren so stark, des sie alles alleine und selbst machen will, weil ihr Arm -wörtlich- wieder gesund werden soll.
wir wissen, das es nie ganz weg sein wird und wollen sie deshalb auch nicht weiter quälen und belassen es auf 2 mal pro woche vojta.
im kindergarten hat sie einen integrationsplatz und die erzieherinnen "turnen" spielerisch auch noch mit ihr.
Das wichtigste ist, Lena wird eine starke Persönlichkeit und läßt sich von bösen Worten nicht unter kriegen.

Danke fürs lesen
Silke

Gesendet: 14.01.2005 11:06 Uhr

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3


Name:
Anonymous (none@dummy.de)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:31:37 CEST
Betreff:Erbsche Lähmung
 

ich habe ein erbsche lahmung von geburt bien jetzt 38 jahre und ich danke jeden tag meiner mutter das ich krankengymnastik 3 mal de woche hatte.
mein deutsch ist nicht so perfect tut mir leid!

Gesendet: 30.05.2006 23:04 Uhr

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4


Name:
Anonymous (none@dummy.de)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:32:56 CEST
Betreff:Erbsche Lähmung
 

Ich bin nun 25 und habe auch die Erbsche Lähmung. Ich bin meinen Eltern ebenfalls dankbar für die hartnäckige Krankengymnastik, sonst würden heutige Röntgenbilder der Wirbelsäule schlimmer aussehen. Methoden nach woijta müssen natürlich nicht mehr sein, da diese Methoden auch belastend für die Eltern sind aber KRenkengymnastik ist ein absolutes muss. Der einseitigen Belastung die im späteren Leben entsteht kann somit vorgebeugt werden.
In meinem Fall kann ich mein Sportstudium abschliessen und Tennis spielen, obwohl mir Bizeps und Deltamuskel im linken Arm fehlen.

Gesendet: 06.06.2006 20:10 Uhr

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5


Name:
cym_martin (yvonnerunge1002@aol.com)
Datum:Mi 25 Jul 2007 23:34:30 CEST
Betreff:Erbsche Lähmung
 

Schön, dass ich auf diese Seite gestoßen bin.
Meine Tochter ist am 27.04. geboren. Es wurde zu spät erkannt, dass sie per Kaiserschnitt geholt werden hätte müssen und durch die schwierige Geburt hat sie leider auch die erb'sche Lähmung erlitten. Es wurde schon im Krankenhaus einen Tag nach der Geburt mit der Krankengymnastik nach der Vojta-Methode begonnen. Es war am Anfang sehr schwer für mich, das alles zu ertragen, da Melina sehr geweint hat. Jetzt versuche ich, kein Mitleid mehr zu zeigen, damit sie nicht denkt, dass es etwas schlimmes ist, was wir mit ihr machen. Wir sind 2x die Woche bei der Krankengymnastik und wenden die Vojta-Methode selbst 3 - 4 mal am Tag bei unserer Kleinen an. Sie macht auch schon tolle Fortschritte, aber uns wurde schon vorab gesagt, dass sie wahrscheinlich immer eine kleine Fehlstellung zurückbehalten wird. Das reißt einen sehr runter. Sie ist ein fröhliches Mädchen und häufig überkommt einen doch ein Traurigkeitsgefühl, wenn man sie z. B. im Schlaf betrachtet. Mir tut es immer sehr Leid, dass ich Melina nicht einfach Kind bzw. Baby sein lassen kann, sondern wirklich immer mit ihr "turnen" muss. Es ist nicht nur körperlich sondern auch seelisch eine Belastung für Betroffene Eltern - jedenfalls ist es so bei uns.
Wie gesagt, ich bin wirklich froh, auf diese Seite gestoßen zu sein...

Gesendet: 04.07.2006 20:54 Uhr

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